4a 4b Ausflug Hochbehälter

Unser Ausflug zum Hochbehälter in Krottenbach

Am Freitag den 22. Januar 2016 sind wir, die Klasse 4b und die Klasse 4a, mit dem Bus nach Krottenbach zum Hochbehälter gefahren.
Wir stiegen aus und sahen ein riesiges Gebäude. Wir wurden von einem freundlichen Mann und einer netten Frau empfangen und in eine große Halle geführt. Drinnen sahen wir große blaue Rohre und einen Brunnen, aus dem wir ganz, ganz sauberes Wasser trinken durften. Der Brunnen hatte ganz viele Wasserhähne, auf die man drückten konnte, damit das Wasser dann rausspritzt wie aus einem Springbrunnen. Es hat anders geschmeckt als zuhause, weil es noch viel frischer war.

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Kurz darauf gingen wir eine Treppe hoch in den größten Raum, wo das ganze Wasser gespeichert wird. Dort hat es nach Schwimmbad gerochen. Der Raum hatte viele Fenster mit dicken Scheiben. Hinter den Fenstern sahen wir den Hochbehälter. Wir stellten dem Mitarbeiter viele Fragen, die er geduldig beantwortete.
Der Hochbehälter ist eine riesige Halle mit vielen Säulen und mit zwei getrennten Wasserbecken. Wenn das eine Becken gereinigt wird, steht Wasser aus dem anderen zu Verfügung. Die Reinigung dauert ein bis zwei Tage. Die Becken fassen 60 Millionen Liter Wasser. Alle Kinder waren erstaunt, wie viel Wasser in den Raum passt. Der Mann erklärte uns, dass in der Sekunde 1200 Liter Wasser das Becken verlassen.
Der Hochbehälter steht auf einem Berg, damit das Wasser zu den Häusern fließen kann. Der Hochbehälter in Krottenbach versorgt viele Stadteile von Nürnberg mit Wasser – auch Reichelsdorf.
Schließlich liefen wir zurück in die große Halle. Der Mitarbeiter fragte uns: „Wisst ihr eigentlich, wie die Leute früher ans Wasser kamen? Sie gingen zum Brunnen und holten sich das Wasser. Das war echt schwer und das könnt ihr jetzt auch mal ausprobieren.“ Einer nach dem anderen durfte versuchen, einen Kanister mit 10 Liter Wasser an einem Seil hochzuziehen, denn das mussten die Kinder vor etwa 100 Jahren auch mehrmals am Tag machen.

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Anschließend sahen wir uns einen Film an und haben Brezeln bekommen. Ein Mann zeigte uns ein Diagramm, auf dem zu sehen war, wie der Wasserverbrauch beim Finalspiel der Weltmeisterschaft 2014 stieg und fiel. Kurz vor dem Anpfiff war der Wasserverbrauch höher als normal. Alle Leute sind nochmal aufs Klo gegangen. Während der ersten Halbzeit war der Wasserverbrauch viel niedriger als sonst, weil alle Leute vor dem Fernseher saßen. In der Pause nach der ersten Halbzeit stieg der Wasserverbrauch ruckartig sehr weit nach oben. Auch nach der Verlängerung und nach dem Ende des Spiels stieg der Wasserverbrauch nochmal. Das war interessant.
Danach stapften wir raus in die eisige Kälte und durften durch ein paar alte Rohre laufen.
Um 11:15 rollte der Bus in die Einfahrt. Wir stiegen ein und winkten den netten Leuten vom Hochbehälter.
Als wir in der Schule ankamen, flitzten wir schnell zur Garderobe, holten unsere Taschen und rannten in die Mitti, den Hort oder nach Hause und hatten alle viel zu erzählen.